Tag 10: Quer durch die Insel - Land und Leute

Veröffentlicht am 29. November 2024 um 17:38

Heute lernen wir Rhodos von seiner wahren Seite kennen. Wir durchqueren die Insel und lernen sehr schöne Orte kennen.

Gleich zu Beginn sehen wir auf einer Anhöhe ein riesen Betonkreuz mit bewegter Geschichte.

Dieses Kreuz wurde von den Nazis als Richtpunkt für Angriffe auf den Flughafen hergenommen. Kurz darauf wurde es gesprengt und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Der Weitblick ist ein Traum.

Danach besuchen wir in einem kleinen Dorf eine koptische Kirche. Unsere Reiseleiter erklärt uns sehr viele Dinge und sie sind unheimlich spannend. Ich lerne so die Griechen als wirklich gläubige Menschen kennen. Es beeindruckt mich sehr. Parallelen zum Österreichischen Landleben tun sich in mir auf. Ich beginne schön langsam die Griechen zu verstehen. Sehr beeindruckend. Es gibt in Griechenland keine Kirchensteuer! Wenn etwas gebraucht wird dann tue es die Einheimischen einfach. Ganz einfach so. Auch wenn sie nichts haben, geben sie alles. Toll!

Weiter geht's zu einem Weinort. Dort werden Oliven geerntet zu hochwertigem Olivenöl gepresst und verkauft. Der Säuregehalt liegt bei sagenhaften 0,1 - 0,3%.Weiters gab's noch diverse Weine zu verkosten. Je eine Flaschen Rot-Süß und Weiß-Muskat wandern in meine Tasche. 😁

Weiter geht's zum nächsten Ort wo wir unser Mittagessen einnehmen. Unglaublich gut!  Viel besser als in unserem 5* Hotel.

Ich beginne die Insel zu lieben.

Auch die Menschen denen ich begegnet bin, haben immer ein freundliches Lächeln parat und wir nicken uns, wegen der Sprachbarriere, einfach nur freundlich zu. So etwas habe ich bisher nur in meiner zweiten Heimat Ägypten erlebt.

Danach folgt noch ein Rundgang durch das Dorf und wir lernen Land und Leute kennen. Das Dorfzentrum, 8 Frauen die nach der Arbeit die Neuigkeiten verbreiten ist nicht besetzt.

Aber dafür sehe wir einen Feuerwehrmann der allseits bereit vor der Zentrale seine Posten hütet.

Es ist warm (18Grad) es ist ruhig. Man merkt hier weit abseits der Touristenpfade zu sein. Irgendwie entdecke ich viele Parallelen zu Stinatz.

Wir kommen noch im Italienischen Dorf an, welches, nach dem Ende der Besatzung durch die Italiener, dem Verfall preisgegeben ist. Irgendwie gruselig.

Bei der Heimfahrz zum Hotel sehen wir noch ein Auffanglager für Tiere die beim großen Brand von Rhodos gerettet wurden.

Bei der Rückfahrt zum Hotel kollabiert noch ein Mitreißender, kann aber noch zurückgeholt werden. Tja auch Manfred hatte seit letzter Nacht Probleme mit dem oberen Ein- und unterem Ausgang. Es dürfte wohl ein Virus im Hotel grassieren, aber mir, gestählt durch Nilwasser macht das alles nix aus. Inshalla.